Semperoper Dresden – 2025
Gold! – Leonard Evers
Musiktheater für junges Publikum
Libretto von Flora Verbrugge nach den Brüdern Grimm Deutsche Übersetzung von Barbara Buri
Regie | Benedikt Arnold
Bühne und Kostüme | Lex Hymer
Dramaturgie | Martin Lühr
Jacob | Annike Debus
Schlagwerk | Lola Mlačnik, Stefan Köcher
Premiere am 17. Dezember 2025 | Semper Zwei, Semperoper Dresden
Was wäre, wenn plötzlich selbst die kühnsten Wünsche erfüllbar wären? Am frühen Morgen verlässt der kleine Jacob mit seinem Vater den Verschlag, in dem sie leben – ein Haus kann sich die Familie nicht leisten – und geht an den Strand, um zu fischen. Und tatsächlich: Er fängt einen riesigen Fisch. Und der kann sogar sprechen; er bittet Jacob, zurück ins Meer zu dürfen. „Wirf mich rein und lass mich leben, was du willst, will ich dir geben!“ Jacob erfüllt ihm die Bitte, doch nach einer Nacht des Überschlafens kehrt er an den Strand zurück und will einen Wunsch als Gegenleistung bekommen: Neue Schuhe wünscht er sich. Als seine Eltern das mitbekommen, melden auch sie ihre Wünsche an und wollen immer mehr und mehr vom Fisch haben. Der wird immer dünner und schwächer – aber das Meer dafür immer wilder und aufgepeitschter … Wohin das nur alles führen soll?
Die Produktion auf der Website der Semperoper
„[…] mit wenigen Versatzstücken in Gelb, Schwarz und Silber [wird] der wachsende Wohlstand fantasieanregend angedeutet. Träger der von den Kindern begeistert gefeierten Premiere war Annike Debus. Sie singt, tanzt, spielt, erzählt eine Stunde lang, als würde ihr das alles gerade erst selber einfallen. Wunderbar.“
(Ein gutes altes Grimm-Märchen als Opern-Premiere in Dresden / Jens Daniel Schubert /
Sächsische Zeitung / 18.12.2025)
„[…] eine Stunde Theater für die Kinder, die fast alle um das Meer auf der Bühne sitzen und mitmachen können – Wellen schlagen mit einem großen Tuch, die schließlich zu grimmigen Wogen wachsen, sie dürfen zischen und pfeifen wie die Gischt. […] Die Aktion wirkt trotz des klar gezeichneten Bühnenrandes wie mitten unter den Kindern. Und die erleben mit, wie das Meer immer aufgewühlter wird, sich die Zauberkräfte des Fisches verbrauchen“.
(Es ist nicht alles Gold, was glänzt / Wolfram Quellmalz / Dresdner Neue Nachrichten / 19.12.2025)
Fotos: Klaus Gigga










